Pressemitteilung
„Am besten wir drücken jetzt den Reset-Knopf und fangen ganz von vorne an. Wir brauchen eine Planung, die von der Gemeinde und den Bedürfnissen der Leute hier ausgeht und nicht von den Wünschen eines Investors“, sagt Martina Kreder-Strugalla, Ortsvorsitzende und Fraktionssprecherin der Grünen in Hohenbrunn. Ihr Kollege in beiden Ämtern, Wolfgang Schmidhuber, fügt hinzu: „Das Dorf braucht einen zu Fuß gut erreichbaren Nahversorger für den täglichen Bedarf. Ein riesiger Supermarkt am Ortsrand bringt nur noch mehr Verkehr und davon haben wir jetzt schon zu viel.“
Die hohe Zustimmung zum Bürgerbegehren für eine Tiefgarage und die jetzt aufkommenden Forderungen nach einem deutlich kleineren Markt machen klar: Mit dem, was da geplant wurde, ist keiner zufrieden. Der Supermarkt ist zu groß, die Wohnungen werden zu teuer und für sozialen Wohnbedarf bleibt kaum etwas übrig, weil die früheren Grundeigentümer den ganzen Wertzuwachs alleine einstreichen. Am Ende soll die Gemeinde auch noch selbst eine Million für den Kreisverkehr beim Supermarkt zahlen, der Fußgängern und Radfahrern keine Sicherheit bringt. So kann das nicht gehen. Hohenbrunn sollte den Mut haben, einen sauberen Schnitt zu machen und nochmal selbst neu zu planen. So, wie der Ort und seine Bewohner es brauchen.








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