Dr. Martina Kreder-Strugalla

Martina Kreder-StrugallaGemeinderätin / Fraktionssprecherin

Vorsitzende Ortsverband Hohenbrunn

Seit 1989 wohne ich mit meinem Mann in Riemerling, unsere Tochter ist 1991 hier geboren.

Ausbildung und Beruf:
1973-1978 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg, 1978 Abschluss als Diplomökonomin. 1978 bis 1986 Lehr- und Forschungstätigkeit am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fachbereich der Universität Augsburg, zunächst als wissenschaftliche Assistentin, nach der Promotion 1982 als Akademische Rätin. Lehraufträge an der Berufsakademie Heidenheim und der Fachhochschule Augsburg. 1987-1991 Bayerische Vereinsbank AG / Zentralbereich Planung und Controlling. Nach dem Erziehungsurlaub freiberuflich in der Erwachsenenbildung tätig, u.a. für die Managementakademie im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft und die Volkshochschulen in Augsburg und Ottobrunn. Seit 11/2019 Rentnerin.

Ehrenamtliches Engagement:
Seit 1998 Mitglied der AGENDA 21 Hohenbrunn, 15 Jahre lang bis 2013 deren Sprecherin. Schulpatin im Rahmen des IOB-Programms der Carl-Steinmeier-Mittelschule zur Unterstützung von Schüler*innen in ihren letzten Schuljahren und auf dem Weg in den Beruf. Mitglied im Helferkreis Asyl, 2016-2018 Betreuung von Schüler*innen in den Übergangsklassen und Koordination der Schulpat*innen. 2012-2017 Mitarbeit im Arbeitskreis Ortsgeschichte Hohenbrunn und bei der Erarbeitung der Publikation “Hohenbrunn im Nationalsozialismus”. Seit über 20 Jahren Mitglied bei Greenpeace und im Bund Naturschutz.
2010 Wahl zur ehrenamtlichen Richterin beim Bayerischen Verwaltungsgericht München (2015 und 2020 wiedergewählt).

Kommunal- und parteipolitisches Engagement:
2002 über die Liste von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – seinerzeit noch als “Parteifreie” – in den Gemeinderat Hohenbrunn gewählt und 2008, 2014 und 2020 wiedergewählt. Seit 01.01.2013 Mitglied bei den GRÜNEN und seit Juli 2013 Co-Vorsitzende des Ortsverbandes Hohenbrunn.

Wofür ich stehe:
Ausgangspunkt und Basis meines kommunalpolitischen Engagements war die AGENDA 21-Bewegung und deren Motto: Global denken – lokal handeln! Schlüsselbegriff der AGENDA 21 und meine Richtschnur für alle kommunalpolitischen Entscheidungen ist die Nachhaltigkeit. Eine wirklich nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise muss die Bedürfnisse der heutigen Generation so erfüllen, dass die Lebensqualität und die Lebensgrundlagen unserer Kinder und Enkelkinder nicht gefährdet sind. Deshalb setze ich mich seit vielen Jahren ein

  • für konsequenten Klimaschutz, Energieeinsparung und Umstieg auf erneuerbare Energien
    Wir müssen alle Möglichkeiten ausschöpfen, um Mitarbeiter, Nutzer gemeindlicher Einrichtungen, Bürgerinnen und Bürger und das Hohenbrunner Gewerbe zum Energiesparen zu bewegen und den Umstieg auf nachhaltige, CO2-neutrale Strom- und Wärmeversorgung sowie menschen- und umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen.
  • für Natur- und Landschaftsschutz
    Es ist kurzsichtig und irrational, Entscheidungen letzten Endes immer ökonomisch zu begründen und die ökologische Kosten-Nutzen-Betrachtung außer Acht zu lassen. Hohenbrunn hat Eingriffe in den Bannwald und vermeidbare Flächenversiegelungen ohne Not zugelassen. Wir müssen auf derartige Eingriffe in Natur und Landschaft verzichten und bereit sein, auch in den Lebensraum Natur zu investieren.
  • für eine behutsame Ortsentwicklung
    Wir brauchen aktiven Schutz für noch vorhandene Großbäume, Erhalt und Aufwertung der Grünflächen in den Wohngebieten, Verkehrsberuhigung und besondere Berücksichtigung der Belange von Fußgängern und Radfahrern, Trennung von Wohn- und Gewerbegebieten, Nutzung von Flächen im Innenbereich vor Ausweisung neuer Baugebiete. Eine gute Gemeindeentwicklung verlangt weitsichtige und nachhaltige Gestaltung, dies gilt insbesondere auch für alle Überlegungen für eine Ortsumfahrung Hohenbrunn.
  • für nachhaltige kommunale Finanzpolitik
    Wenn wir die Lebensgrundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten für nachfolgende Generationen sichern wollen, ist eine konzeptionelle, langfristige Investitions- und Finanzplanung notwendig, eine sparsame Haushaltsführung nach klarer politischer Willensbildung über Aufgaben- und Ausgabenprioritäten.
  • für absolute Vorrangigkeit des Gemeinwohls und Streben nach fairem Interessensausgleich
    Unterstützung von Einzelinteressen und „gefälliges Entgegenkommen“ bei individuellen Sonderwünschen dürfen kommunalpolitische Entscheidungen nicht (mehr) leiten und beeinflussen. Gemeinsinn und gegenseitige Verantwortung sind unerlässlich für eine zukunftsfähige, gerechte Gesellschaft, im Großen wie im Kleinen, also auch in Hohenbrunn. Wir müssen uns um Toleranz, Weltoffenheit und Empathie bemühen und echte Teilhabe ermöglichen. Menschen mit Behinderung, Geflüchtete oder soziale Härtefälle sind keine „Nischenbewohner“, ihre Belange keine „Nischenthemen“.
  • für Informationsfreiheit, Transparenz und aktive Bürgerbeteiligung
    Informationsfreiheit bedeutet Bürgernähe und ermöglicht Transparenz kommunaler Entscheidungen. Diese Offenheit ist wiederum Voraussetzung für aktive Bürgerbeteiligung. Nur so geht gelebte, moderne Demokratie.

Sie können sich jederzeit mit Ihren Fragen und Anliegen an mich wenden:

Dr. Martina Kreder-Strugalla
Sommerstr. 20 c
85521 Riemerling

Telefon: 089/608 33 69
E-Mail: mks3 [at] gmx [dot] de