Auch in dieser Gemeinderatssitzung war wieder einmal eine abendfüllende Tagesordnung auf dem Programm. Es ging um die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange und der Bürger*innen zum Flächennutzungsplan Gewerbepark Hohenbrunn, den Kostenanteil der Gemeinde an der Errichtung des Pfarrheims, die Kosten der damit verbundenen Rathaussanierung und einen Sachstandsbericht sowie Auftragsvergaben zum Sportcampus Riemerling.
Gemeinderats-Berichte
Die letzte Sitzung vor der Sommerpause kündigte schon beim Durchlesen der Tagesordnung einen langen Abend an: Fernwärmeversorgung im Ortsgebiet, Anteilige Gebührenrückerstattung für den Besuch der Kindertagesstätten aufgrund angeordneter Corona bedingter Schließung, Neuerlass einer Satzung über Art, Gestaltung und Höhe von Einfriedungen, Neuerlass einer Satzung zur Erhebung von Kostenerstattungsbeiträgen für naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen, Beanstandung der Geschäftsordnungsbeschlüsse zum Akteneinsichtsrecht für Gemeinderatsmitglieder, Antrag der CSU-Fraktion auf Einführung eines kommunalen Geschenk-Gutscheins für Hohenbrunn und der Antrag der Fraktion ÜWG-FW/BF auf Erstellung eines Medienkonzeptes für Schulen beschäftigten uns bis 23.00 Uhr.
Junisitzung mit vollem Programm: Bebauungsplan 82.1 (für einen Teil des Gewerbegebiets Muna) abgeschlossen, Jahresrechnungen 2018 und 2019, Korrektur und Neubenennung der Mitglieder des Wasserbeirates, Gebührensatzung für Amtshandlungen der Verwaltung, möglicher Realschulstandort Hohenbrunn, Machbarkeitsstudie Autobahnparallele und Änderungsantrag zur Geschäftsordnung des Gemeinderates
Personaländerungen in Verwaltung und Standesamt, die vorübergehende Ermöglichung von Trauungszeremonien im Gemeindestadel, Kostenregelungen für Ausgleichsflächen, der Wasserlieferungsvertrag mit Ottobrunn, einige Auftragsvergaben für gemeindliche Bauvorhaben und schließlich die Frage, ob Hohenbrunn Standort einer neuen Realschule im Landkreis werden könnte, standen auf der Tagesordnung dieser Sitzung.
Auch in Zukunft werden wir regelmäßig über die Gemeinderatssitzungen berichten. Neu ist, dass die Berichte abwechselnd von allen fünf Fraktionsmitgliedern erstellt werden. Den Auftakt macht Martina Kreder-Strugalla mit einer Zusammenfassung der konstituierenden Sitzung. Es wurden die Stellvertreterinnen des Bürgermeisters gewählt, die überarbeitete Geschäftsordnung verabschiedet sowie viele Posten und Pöstchen neu vergeben.
82. und letzte Sitzung des Hohenbrunner Gemeinderates in der Amtszeit 2014 bis 2020: Es wurden u.a. erste Auswirkungen der Coronakrise beraten und weitere Vergaben für den Neubau „Sportcampus“ und Wohnbau „am Hölzl“ beschlossen.
Der Gemeinderat ist schon bald auf der Zielgeraden – jetzt soll noch schnell im April 2020 (nach der Wahl!) die weitere Ortsentwicklung westlich der Bahn angestoßen werden. Was soll das, dazu hatten wir doch sechs lange Jahre Zeit. Dies und viele weitere Tagesordnungspunkte wurden diskutiert.
Die Kommunalwahl wirft ihre Schatten voraus – man ist großzügig mit Investitionsvorschlägen und lässt dem Bürgermeister nichts durchgehen …








